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Aufbruchstimmung in Bad Breisig
Fußball-Rheinlandliga Remark leitet erstmals das Training und denkt langfristig Von unserem Mitarbeiter Horst Bach M Bad Breisig. Thomas Remark heißt der Neue beim Fußball-Rheinlandligisten SG Bad Breisig. Bei seiner Vorstellung als neuer Trainer zeigte sich der 53 Jahre alte Routinier und Ex-Bundesligaprofi tatendurstig: „Ich bin super motiviert und freue mich, hier zu sein. Es herrscht hier eine echte Aufbruchstimmung.“ 21 Uhr, Rheintalstadion Bad Breisig: Die Spieler drehen beim Auslaufen zufrieden ihre Abschlussrunden. Sie wissen mittlerweile, wie der Neue so tickt. „Ich gebe die Richtung vor und sage, was ich von den Spielern erwarte“, erklärt Remark nach der ersten gemeinsamen Trainingseinheit. Er könne sehr hart arbeiten und gleichzeitig für eine positive und ausgeglichene Atmosphäre sorgen. In den Gesprächen spürte Remark dann schon, dass sich die Verantwortlichen und Spieler durchaus einig sind. „Man kann nur erfolgreich sein, wenn alle mit und an nur einem Strang ziehen“, hebt er hervor. Unter seinem Vorgänger Deniz Bakir, der überraschte, als er seinen sofortigen Wechsel zum Landesligisten Bonner SC bekannt gab (die RZ berichtete), war das zuletzt offenbar nicht immer der Fall. Für Remark, der zuletzt beim Bezirksligisten SG Mendig nach nur acht Spielen vor die Tür gesetzt wurde, kam der Trainerwechsel in Bad Breisig zum richtigen Zeitpunkt. Bad Breisig habe den Kontakt zu ihm aufgenommen. „Vereinsvertreter und ich haben am Montag und Dienstag telefoniert. Alles ging sehr schnell. Für mich gab es keinen Grund zu zögern“, berichtet Remark, der in Bad Breisig etwas bewegen will. Er sagt, die Mannschaft gehört von der Qualität her bestimmt ins obere Tabellendrittel der Rheinlandliga. Die Mannschaft sei so stark besetzt, „dass sie auch mein Konzept vom 4:3:2:1-System bestimmt umsetzen und attraktiven Fußball spielen kann“. Remark sieht sich natürlich auch in der Pflicht. „Ich muss schnell eine Stammformation finden“, betont er. Ein Gerüst von sieben oder acht gesetzten Spielern in der Defensive und im Mittelfeld schwebt ihm dabei vor. Autoritär oder Kumpeltyp? „Ich dulde bestimmt keine Disziplinlosigkeiten und achte natürlich auf eine gesunde Distanz“, meint Remark. Was dagegen in der Liga auf ihn zurollt, weiß er nur vom Hörensagen: „Dass ich die Gegner nicht kenne, ist kein Problem für mich. Ich werde mich schon schlau machen“, sagt der Trainer, der in Bad Breisig auch für Kontinuität sorgen will: „Was ich anstrebe, geht nicht kurzfristig. Man muss überzeugt sein, dass ich hier langfristig arbeiten kann.“ RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Samstag, 14. Januar 2012, Seite 11 (0 Views)
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